Porträt
An der Oberstufe Herzogenbuchsee werden in je 6 niveaugemischten Stammklassen des 7. bis 9. Schuljahres über 350 Schülerinnen und Schüler von über 50 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die Klassen sind in Tandems organisiert, in denen die Promotionsfächer Deutsch, Mathematik und Französisch in Niveaugruppen (Sek/Real) unterrichtet werden. Die Oberstufe Herzogenbuchsee bietet mit ihrem Informatikkonzept seit 2019 allen Schülerinnen und Schülern ein eigenes iPad zum Arbeiten und Lernen an.
Geschichte der Sekundarschule und des -verbands
Im Mai 1835 wurde die neue Sekundarchule als Privatschule durch die Kirchgemeinde eröffnet. 40 Knaben und 10 Mädchen zogen in zwei Klassen in das erste Schulhaus an der Wangenstrasse (die heutige "Chäsi" der Familie Kühne) ein. Das erste Reglement des Verbandes stammt bereits aus dem Jahr 1951. 1956 konnte am jetzigen Standort das neue Sekundarschulhaus bezogen werden. Folgende zwölf Gemeinden waren dem Verband angeschlossen: Bettenhausen, Bollodingen, Graben, Heimenhausen, Herzogenbuchsee, Inkwil, Niederönz, Oberönz, Ochlenberg, Röthenbach, Thörigen und Wanzwil. 1982 wurde der Spezialraumtrakt gebaut. Im Jahr 1993 wurde Berken als dreizehnte Gemeinde in den Verband aufgenommen. 1999 wurde der südlich gelegene Neubau eines weiteren Schulhauses für die Realschule realisiert.
Im Jahr 2021 haben die Abgeordneten der Verbandsgemeinden in einem einstimmigen Entscheid die Einführung eines durchlässigen Schulmodells ab dem Schuljahr 2022/23 beschlossen. Das neue Modell orientiert sich am Modell 3b mit gemischten Stammklassen. Im Fach Deutsch gibt es aber entsprechende Anpassungen.
Die Entflechtung der vielfältigen Besitzverhältnisse der Schulliegenschaften wurde per 1.1.2022 vollzogen. Die Verbandsgemeinden haben einer Übernahme aller Gebäude im Baurecht von der Gemeinde Herzogenbuchsee zugestimmt.
Im Jahr 2023 wurde der Zwischenbau mit 3 neuen Klassenzimmern, mehreren Ausweichräumen und den neuen Schulleitungsbüros und einer PV-Anlage auf dem Dach erbaut.
Römisches Mosaik, Halbkreismedaillon mit Pantherdarstellung
„Diesen Panther habe ich doch auch schon einmal gesehen“, werden Sie vielleicht beim Anblick des Bildes sagen und Sie haben Recht. Das Mosaik hing früher im Eingang des Kornhauses von Herzogenbuchsee. Beim Umbau des Kornhauses musste es weichen und hatte nun im Sommer 2008 einen neuen Platz im Eingang unserer Schule gefunden.
Römisches Mosaik, Halbkreismedaillon mit Pantherdarstellung
in Form einer Tischplatte mit Randkehlung und glattgeschliffener Oberfläche;
restauriert, Grösse 2,3 x 1,3 m
Das Panthermosaik stammt aus dem Herrenhaus eines römischen Gutshof (villa rustica) auf dem heutigen Kirchhügel. Es handelt sich dabei um den einzigen erhaltenen Teil eines im Jahre 1810 ausgegrabenen Feldes, welches den griechischen Sagenhelden Bellerophon auf dem geflügelten Pferd Pegasus zeigte. Das Mosaik kann mit grösster Wahrscheinlichkeit in die Zeit um die Wende zum 3. Jahrhundert zurückdatiert werden.
(Frau Priska Althaus, Dorfarchivarin von Herzogenbuchsee)
Das Panthermosaik ist eine Leihgabe des Historischen Museums Bern.